Inspiration: Wie bewegt die agentur BLAUOHR Bewegtbild?

Unser Leben wird multimedial mächtig befeuert.

Der Bedarf an bewegten Bildern wächst rasant. Je mehr überzeugende Filmclips eine Website hat, desto beliebter ist diese bei Google und Nutzern. Mit klassischen Werbefilm-Produktionsformen kann dieser grosse Hunger nach bewegten Bildern jedoch nicht mehr gestillt und finanziert werden.

Die agentur BLAUOHR erzählt Bildergeschichten, realisiert Marketingclips, Porträts, Interviews und Reportagen - durch authentische, aber auch mit Effekten gestaltete Beiträge. Wir positionieren uns zwischen dem teuren, weichgespülten Werbefilm und dem improvisierten YouTube Videoclip. Durch die starke Verbreitung von YouTube haben sich die Sehgewohnheiten vieler Menschen verändert. Eine handgeführte Kamera wird als authentisch wahrgenommen. 

Interesse wecken

Filme sind nicht wie Bilder, wo auf einen Blick alles sichtbar ist. Beim Film können sich die Informationen nur hintereinander entfalten, vom Anfang bis zum Ende. Filme entwickeln sich in der Zeit, mit einer vom Ende her bestimmten Logik. Ist der Film langweilig gestaltet, erreicht der Zuschauer das Filmende nicht, weil er vorher das Interesse verloren hat.

Unser Ziel ist, den Zuschauer bis zum Ende zu begeistern. Dazu braucht es einen auch starken Einstieg, um den Zuschauer neugierig zu machen und zu fesseln. Das kann durch eine Umkehrung der Logik erfolgen, indem beispielsweise das gefilmte Ende der Anfang ist. Das Gehirn braucht etwa drei Sekunden, bis es zum Sehen auch Hören will. Wird bei Sekunde eins bereits gesprochen, erreichen die Worte sehr wahrscheinlich nicht das Ohr. 

Geschichten erzählen

Gute Geschichten müssen die Emotionen ansprechen, die Gefühle des Zuschauers.

Die narrative Darstellungsform besteht aus Elementen von Informations- und Emotionszielen. Für jedes Element einer Story gibt es eine passende Form. Was kommt in der Story vor? Bewegt sich etwas oder lässt sich etwas bewegen? Wird diese Frage bejaht, überzeugt die Erzählform Video.

Interviews, Portraits und Reportagen sind lebendige Erzählformate, aber nur sinnvoll, wenn es etwas zu erzählen gibt. Gute Reportagen sind: situativ, spontan, sinnlich, fesselnd, informativ.

Wie entsteht eine gute Geschichte? Durch weglassen! Mit Beschränkung und einem klaren Fokus, sowie der Klarheit welche EINE Geschichte erzählt werden soll. 

Konzeption

Die Voraussetzung für einen guten Stil ist die Recherche für ein glaubwürdiges Konzept. Daraus entwickeln wir eine bewusste Kameraführung, in deren Verlauf sich ein bestimmtes Ziel, eine bestimmte Botschaft, ein bestimmter Dreh herauskristallisiert.

Das Ziel: Die Zuschauer sollten die präsentierten Informationen im Erleben verstehen.

Wie müssen Film-Situationen gestaltet sein, damit Menschen in anderen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen begeistert werden? BLAUOHR hat ein Gehör für diese  kulturelle Übersetzungsarbeit.

Hilfreich für das Filmkonzept ist die Story zu gliedern: Menschen, Ereignis, Schauplatz, Erklärung (z.B. Funktionsweise), Rückblick (z.B. Archivmaterial) und Zahlen sowie Statistiken. Ein BLAUOHR Stil ist die konsequente Perspektive, für eine Weile, bevor diese gezielt wechselt.

Wir arbeiten mit klaren Konzepten,  insbesondere auch im Schnitt. Die Erfahrung hat gezeigt, wer selbst schneidet, entwickelt damit auch seine Fähigkeit an der Kamera weiter. Wenn das eigene Filmmaterial geschnitten wird, ist schnell klar, was fehlt und kann so beim nächsten Mal berücksichtigt werden. Insbesondere wird klar, warum es so wichtig ist, auf Anschluss zu drehen, also elegant von einer Szene in die andere zu kommen.

Dem Konzept übergeordnet ist die Strategie. Besuchen Sie unseren Workshop.

Ideen

Überzeugende Ideen und Konzepte sind das grosse Vakuum im Markt, im Gegensatz zum weit verbreiteten Foto- und Video-Handwerk.

Im Film lassen sich Raum und Zeit spielerisch überwinden. In der Analogie dazu nehmen wir uns Zeit und schaffen bewusst, mit unserer Ideen-Werkstatt, Raum für Neues. Wir fragen: Was tun wir eigentlich hier? Weshalb verordnen wir uns ständig Regeln? Wie können wir bequem gewordene Konventionen durchbrechen?

Kreativität bedeutet, die Grenzen des Üblichen zu überschreiten. Naheliegendes zur Seite zu legen; die Seite der Perspektive wechseln; dem Chaos der Überraschung Raum geben; Routine, Standards und die konventionelle Idee begraben; Neues erkunden, mit Bildern schief wie die Porträts von Picasso - und darin überlebt Unerhörtes wie Ungehörtes bei der agentur BLAUOHR. Besuchen Sie den Workshop zum Thema.

Robert Schraner
agentur BLAUOHR GmbH
Zürich - Stuttgart